Studierende brauchen Wohnraum


Vor wenigen Tagen konnten wir gemeinsam mit der Juso-Hochschulgruppe der CAU Kiel, dem Studentenwerk SH und Gerwin Stöcken, Sozialdezernent der Landeshauptstadt Kiel einen wichtigen Fokus auf die Wohnsituation der Studierenden in Kiel und im ganzen Land legen. Die finanzielle Situation vieler Studierenden bleibt schwierig und wurde durch die Pandemie leider weiter verschärft.
Das bestätigte uns einmal mehr auch das Fachgespräch mit zentralen Anzuhörenden des Bildungsausschusses des Landtages zum studentischen Wohnraum in SH. Eine solide Finanzierung, bezahlbare und nachhaltige Flächenplanung und Bodenbevorratung, ganzheitliche Rahmenplanungen, die Stadt- und Quartiersentwicklung berücksichtigen und nicht zuletzt die Stärkung der öffentlichen Hand als aktiver Player am Markt, interministerielle Koordinierung und die frühzeitige Beteiligung von ASten und Studentenwerk bleiben weiterhin politische Hausaufgaben der Beteiligten. Wir brauchen auch weiterhin ein effektives Landesprogramm für bezahlbaren Wohnraum für Studierende und müssen das Studentenwerk und unsere Kommunen weiterhin in ihren Bemühungen stärken! Mit einer klugen Flächenpolitik, einer bedarfsgerechten Wohnraumförderung, den Instrumenten der Landesbauordnung, den Ermessensspielräumen unserer Verwaltungen vor Ort und mit einer transparenten Kommunikation in unseren Quartieren. Außerdem muss das Land die abgeschaffte Mietpreisbremse wieder zügig einführen!

Im Ergebnis bestätigt die Anhörung einmal mehr die vielen politischen Initiativen, die ich bereits für die SPD in dieser Legislatur in den Landtag eingebracht habe. Auch in der nächsten Legislatur werde ich für alle Betroffenen das Thema bezahlbares Wohnen weiter vorantreiben!

Besser ist das!