Humanität ist das Gebot der Stunde


Heute ging es für mich gemeinsam mit der Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und dem Abgeordnetenkollegen Tim Brockmann nach Bad Segeberg. Der Krieg in der Ukraine und die Fluchtbewegungen werden in den kommenden Wochen auch mit Herausforderungen für unser Bundesland verbunden sein. Das betrifft im Besonderen die Flüchtlingsaufnahme, aber auch Fragen der inneren Sicherheit und des Katastrophenschutzes. Die vorbereitenden Maßnahmen des Landes sind bereits angelaufen. Über den aktuellen Stand konnten wir uns heute vor Ort informieren.

Diese Flucht wird stark weiblich geprägt sein, da Ukrainer im Alter von 18 bis 60 Jahren aktuell nicht das Land verlassen dürfen. Ich begrüße deshalb sehr, dass Mütter mit ihren Kindern nicht getrennt, sondern gemeinsam untergebracht werden, auch wenn es sich um mehr als zwei Personen handelt. Die Hilfsbereitschaft in Europa, in den Bundesländern und in der Zivilgesellschaft sind aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen und der tragischen Fluchtbewegungen groß. Das gilt auch für unser Bundesland. In Zeiten von Kriegen und Krisen ist Humanität das Gebot der Stunde.
Ich danke allen Beteiligten, angefangen von den Service- und Sicherheitskräften, dem medizinischen Fachpersonal, den Betreuungseinrichtungen bis hin zu unseren Verwaltungsfachkräften für die engagierte Arbeit. Nicht zuletzt gilt meine tiefste Verbundenheit allen Schleswig-Holsteiner*innen für die Hilfsbereitschaft, das Öffnen von Wohnraum im ganzen Land und der Vielzahl an Spenden, um das Leid der Betroffenen zu lindern.
Zu meiner Pressemitteilung geht es hier: